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1. April ­- 14. November

Mittwoch bis Sonntag
13.30 - 18.00 Uhr




▬Dauerausstellung ▬Sonderausstellungen ▬Veranstaltungen

Dauerausstellung
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Der Prozess gegen Anna Göldi steht im Mittelpunkt

Das moderne und gänzlich neu konzipierte Museum ist dem tragischen Schicksal der 1782 durch das Schwert hingerichteten Magd Anna Göldi gewidmet und zeichnet die Stationen ihres Lebens nach. Im Zentrum der Ausstellung steht der unvergleichlich gut dokumentierte Prozess, namentlich die ausführlichen Folterprotokolle. Darum herum werden die Besucherinnen und Besucher von einer Themeninsel zur anderen geführt: Hexenwahn, Netzwerk der Macht, Aufklärung, Publizistik, Erinnerungskultur, Rehabilitierung.

Sonderausstellungen
Das Anna Göldi Museum stellt sich der Gegenwart

Mit einem vielfältigen Programm greift das Museum aktuelle Themen auf – vorwiegend im Bereich der Menschenrechte – und spannt einen Bogen zur heutigen Zeit. 

2021 widmet das Museum seine drei Sonderausstellungen dem brennenden Thema Flucht. Flucht und Migration – ein Themenfeld, das uns fordert, ja überfordert, denn Fakt ist: Es wollen viel mehr Menschen zu uns nach Europa kommen, als wir aufnehmen können oder aufnehmen wollen. Einfache Lösungen für dieses Problem hat niemand. Und doch ist es wichtig, sich mit dieser Realität auseinanderzusetzen. 

→ BITTE KONSULTIEREN SIE VOR DEN ANLÄSSEN UNSERE WEBSEITE, UM ZU ERFAHREN, OB DIE VERANSTALTUNGEN PLANGEMÄSS DURCHGEFÜHRT WERDEN KÖNNEN (Covid-Massnahmen).

Flucht aus Tibet

1. April - 22. August 2021

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Zwei unterschiedliche Fotografen - ein Thema

Der Schweizer Manuel Bauer zeigt in seiner 30-minütigen Tonbildschau die Flucht eines sechsjährigen Mädchens, das zusammen mit seinem Vater über den Himalaya nach Indien flüchtete, wo der Dalai Lama im Exil lebt. (Die Tonbildschau läuft in einer Kino-Box jeweils zur vollen Stunde.)

Sasi Subramaniam flüchtete im Jahr 2008 aus Sri Lanka in die Schweiz, wo er heute im Glarnerland als Fotograf arbeitet. 
Ausstellungseröffnung: 2. April

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Entwurzelt und ausgeliefert

28. August - 24. Oktober 2021

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Holz-Skulpturen von Peter Leisinger, Arzt und Künstler

Der Arzt und Künstler Peter Leisinger hat einen spannenden und wechselvollen Lebensweg hinter sich. Er zeichnet und malt seit seiner Kindheit. 1993 hat er die Bildhauerei und die Liebe zum lebendigen Werkstoff Holz entdeckt und seither unzähligen und unverkennbaren Figuren Leben eingehaucht. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Menschen, Tiere und ihre Beziehungen untereinander. 
Vernissage: Freitag, 27. August, 19 Uhr

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Unvergesslich: Unsere Geschichten

27. Oktober - 14. November 2021

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Eine Ausstellung über den Umgang mit Geflüchteten in der Schweiz. 

Entwickelt von Amnesty International Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Petar Mitrovic.
Mit einer Porträtserie zeigt die Ausstellung bewegende Erfahrungen von Geflüchteten und inspirierende Projekte von Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, diese in der Schweiz willkommen zu heissen. Lassen Sie sich überraschen und inspirieren von all diesen Menschen, die sich abseits des Rampenlichts für eine offene und solidarische Schweiz einsetzen!
Vernissage: Mittwoch, 27. Oktober, 19 Uhr

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Vergangene Sonderausstellungen

Sonderausstellungen 2020
Sonderausstellungen 2019
Sonderausstellungen 2018
Sonderausstellungen 2017

Museums-Team

Leitung

Fridolin Elmer
Ursula Helg (Co-Leitung)

Sekretariat

Camilla Schirmer

Museumsdienst

Nadja Kundert
Linda Nafzger
Christine Späth
Maggie Wandfluh
Olivia Egli
Rita Grendelmeier

Führungen

Fridolin Elmer
Walter Hauser
Ursula Helg
Andrea Trümpy
Francesca Trento

Architektur

Im historischen Hänggiturm

Beheimatet ist die neue, moderne Ausstellung im historisch einmaligen und eindrücklichen Hänggiturm. Wobei der Begriff «Turm», irreführend ist. In Wirklichkeit ist der Ausstellungsraum ein riesiger, fantastischer, fast sakral anmutender Saal, in dem in der Blütezeit der Glarner Textilindustrie die bedruckten Stoffbahnen zum Trocknen aufgehängt wurden. Das Museum befindet sich im Ortsteil Ennenda und ist zu Fuss vom Bahnhof Glarus oder Ennenda in gut zwölf Minuten erreichbar.