Sonderausstellungen 2019

13.September - 31.Oktober 2019
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Hexenjagd in Papua Neuguinea

Eine Foto- und Textreportage von Bettina Flitner aus einem der schönsten und gefährlichsten Länder der Welt: Papua Neuguinea.

Die renommierte deutsche Fotografin Bettina Flitner reiste zusammen mit ihrem Kollegen Jörg Nowak von der katholischen Hilfsorganisation missio im Frühjahr 2017 nach Papua Neuguinea. Sie hatten erfahren, dass sich dort, im südlichen Hochland, eine Schweizer Ordensschwester um die Opfer von Hexenverbrennungen kümmert.

Schwester Lorena stammt aus Graubünden und lebt hier seit 38 Jahren. Zusammen mit ihrem Team kümmert sie sich um die Menschen vor Ort. Sie schlichtet die immer wieder aufflackernden Stammeskämpfe und kümmert sich um die stetig zunehmende Zahl von Frauen (und auch einigen Männern), die wegen „Hexerei“ gefoltert und getötet werden.

10 Tage lang waren die beiden Reporter mit Schwester Lorena unterwegs. Sie trafen Männer, die Frauen als „Hexen“ gefoltert hatten. Sie sprachen mit den Frauen selbst, die diese Torturen überlebt hatten. Und sie waren dabei, als Schwester Lorena die als Hexe gefolterte und schwerverletzte Teno in die Krankenstation brachte. Diese Reise in eines der schönsten und gefährlichsten Länder der Welt war zugleich eine Reise in die dunkelste Vergangenheit europäischer Geschichte.

Mit Unterstützung von missio startet die Schweizer Ordensfrau ein breit aufgestelltes Programm im Hochland von Papua Neuguinea, um auf allen gesellschaftlichen Ebenen gegen diese Menschenrechtsverletzungen und den Hexenwahn zu kämpfen.

Sonderveranstaltung mit Schwester Lorena am 24.Oktober, 19 Uhr