Sonderausstellung 2017

Mein Recht, meine Geschichte

vom 27.9.2017 bis 31.10.2017

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Die Ausstellung „Mein Recht, meine Geschichte“ wie auch die Eröffnungsveranstaltung stellt Fragen zur Bedeutung der Menschenrechte. So etwa: Sind Menschenrechte in der Schweiz nicht überflüssig geworden? Denn, es geht uns doch gut hierzulande. Und: Menschenrechte spielen in unserem Alltag praktisch keine Rolle. Doch, stimmt das? Sind die Grundrechte nur in Ländern wie der Türkei oder Russland unter Beschuss? Oder könnten wir diesen Schutz in der Schweiz auch verlieren? Die Informationskampagne Schutzfaktor M zeigt mit dieser Ausstellung Menschen, die wissen, was es heisst, wenn die Menschenrechte nicht mehr gelten.

Mit 17 und schwanger ins Gefängnis
Eine davon ist Ursula Biondi, die als 17-Jährige in ein Frauengefängnis gesperrt wurde, weil sie minderjährig schwanger war. Das war 1967. Aber auch heute sind die Menschenrechte nicht in Stein gemeisselt, wie andere Geschichten zeigen. Ursula Biondi, eine der Trägerin des Anna Göldi Preises für Menschenrechte, wird über ihre Erfahrungen sprechen. Andrea Huber, die Initiantin von Schutzfaktor M,  wird an der Ausstellungseröffnung ein auf die Fragen und Inputs der Gäste massgeschneidertes Referat halten. "Südostschweiz"-Redaktor Daniel Fischli konnte für die Moderation und Diskussionsleitung gewonnen werden.

Menschenrechte schützen uns
Die Ausstellung würdigt die bedeutende Rolle der Menschenrechte. Andrea Huber formuliert es so: „Die Menschenrechte sind die Basis unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates. Sie sind ein wichtiger Schutzfaktor. Denn sie schützen unsere Rechte als Bürgerinnen und Bürger, unsere Sicherheit und unsere Freiheit.“ Die Anna Göldi Stiftung und die Aktion „Schutzfaktor M“ laden die Bevölkerung ein, um über den Wert, Bedeutung und Bedrohung der Menschenrechte zu diskutieren.

Eröffnung mit Referat und Diskussion: Mittwoch 27. September 2017, 19.30 Uhr